Start-ups sollen gegen Plastikmüll helfen


25. Oktober 2019 12:37

Die grossen Kunststoffhersteller der Welt suchen die Hilfe von innovativen Start-ups. Die Alliance to End Plastic Waste, in der Chemieriesen wie die deutsche BASF, die Baselbieter Clariant, die amerikanische Dow, die niederländische Shell und die französische Total zusammengeschlossen sind, ist dafür eine Partnerschaft mit Plug and Play eingegangen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. 

Der Investor und Betreiber von Innovationszentren aus dem kalifornischen Sunnyvale bietet im Rahmen dieser Zusammenarbeit zwei Programme für Start-ups an. Diese Programme sollen im Silicon Valley, Paris und Singapur durchgeführt werden. Die Initiative soll Lösungen suchen, welche die Auswirkungen des Plastikabfalls auf die Umwelt verringern.

Die Allianz legt dabei die Themenschwerpunkte fest. Plug and Play sucht die dazu passenden Start-ups. Für jedes dieser zwölfwöchigen Programme werden zehn Jungunternehmen ausgewählt. Durch die Allianz haben sie Zugang zu grossen Anwendern und zu den Märkten. Plug and Play-Gründer und CEO Saeed Amidi will pro Jahr in 20 dieser Start-ups investieren. „Indem wir Ressourcen und Aufmerksamkeit auf das globale Thema des Plastikabfalls verwenden, können wir etwas für die Umwelt bewirken“, wird er in der Mitteilung zitiert.

Innovation sei das Herz der Alliance to End Plastic Waste, wird dessen Präsident und CEO Jacob Duer zitiert. „Diese Partnerschaft bildet einen einzigartigen Ansatz, um Start-ups und Innovationen weltweit zu identifizieren und zu unterstützen, die mit neuen Technologien der Wiederverwertung einen Beitrag zur grundlegenden Transformation der heutigen Abfallbewirtschaftung leisten.“ Duer ist beim UNO-Umweltprogramm für Chemikalien und Gesundheit verantwortlich. stk

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