Madaster gewinnt die ETH als Partnerin


24. Oktober 2019 09:35

Madaster arbeitet daran, die Entwicklung und Verwendung von sogenannter Materialpässen für neue und bestehende Gebäude voranzutreiben. Mit diesen Materialpässen erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor in der Schweiz zu fördern.

Madaster hat nun die ETH als Partnerin gewonnen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Seine Partner bezeichnet Madaster als Kennedys. Die ETH wird als Kennedy von Madaster helfen, die Inventarisierung von Materialien in der Schweiz voranzutreiben. Gemeinsam konnten die ETH und Madaster bereits bestätigen, dass ein Bau auch heute schon nahezu 100 Prozent zirkulär erfolgen kann. Dazu wurde der Urban Mining and Recycling (UMAR) Unit im modularen Forschungs- und Innovationsgebäude NEST in Dübendorf über die Madaster-Plattform ausgewertet.

„In Madaster sieht die ETH Zürich ein grosses Potential zur Optimierung von Materialkreisläufen. Entsprechend möchten wir die Madaster-Plattform für unsere eigenen Liegenschaften nutzen und dazu beitragen, dass die Plattform auch in der Schweizer Bauwirtschaft zum Standard wird“, sagt Ulrich Weidmann, Vizepräsident des Bereichs Personal und Ressourcen bei der ETH.

Madaster will in den kommenden Monaten weitere Kennedys gewinnen. 2020 soll die Madaster-Plattform öffentlich ausgerollt werden.

Madaster Schweiz ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich.  ssp

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