Henniez-Flaschen sind künftig nachhaltiger – punkt4


10. Februar 2020 15:15

Ab sofort bestehen alle Flaschen des Mineralwassers Henniez von Nestlé zu 75 Prozent aus in der Schweiz recyceltem PET (rPET). Bisher lag ihr rPET-Anteil bei 30 Prozent. Laut einer Medienmitteilung sind diese 75 Prozent aber nur ein Zwischenschritt. Nach und nach solle das gesamte Henniez-Sortiment auf 100 Prozent Schweizer rPET umgestellt werden. 

Aus geleerten Flaschen würden dann immer wieder neue rPET-Flaschen produziert. An mehr als 53’000 Sammelstellen sammelt der Verband PET-Recycling Schweiz (PRS) über 90 Prozent aller verkauften PET-Flaschen. Die gesammelten Flaschen werden nach Farben sortiert, gewaschen und in sogenannte Flakes zerkleinert. Dann werden sie bei 250 Grad eingeschmolzen und schliesslich zu rPET verarbeit. Damit entstehe ein geschlossener PET-Kreislauf ohne Einsatz weiterer Erdöl-Ressourcen. 

„Bei der Umstelllung auf rezykliertes PET gehen wir schrittweise vor, um sicherzustellen, dass langfristig genug Schweizer rPET in einwandfreier Qualität verfügbar ist“, wird Alessandro Rigoni, Direktor von Nestlé Waters Schweiz, zitiert. „Aus vier verkauften Henniez-Flaschen können dank des Recycling-Systems drei neue produziert werden, mit einem Umweltnutzen von 50 Prozent. Wir sind stolz darauf, einen wichtigen Beitrag zum System von PET-Recycling Schweiz zu leisten.“ mm

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