Coop weitet Mehrwegsystem schweizweit aus


01. Juli 2019 14:22

Kunden von Coop in Basel konnten sich bereits Anfang Jahr ihre Speisen zum Mitnehmen in eine der auberginenfarbenen Boxen von reCIRCLE statt in eine Einwegverpackung packen lassen. Der dafür erhobene Pfandbetrag von 10 Franken pro Box wurde bei der Abgabe an einen beliebigen Partner von reCIRCLE zurückerstattet. Die Box konnte aber auch zur erneuten Verwendung beim Take-away-Kauf behalten werden.

Dieses Pilotprojekt sei bei den Kunden so gut angekommen, „dass eine Einführung in der ganzen Schweiz der einzig logische Schritt war“, erläutert Kaspar Wittwer, Leiter Coop Gastronomie, in einer Mitteilung der Genossenschaftsgruppe. Damit will das Unternehmen schweizweit „einen weiteren Beitrag zur Minimierung von Littering und aktiven Reduktion von Plastikabfällen“ leisten.

Die in Bern ansässige reCIRCLE AG hat sich zum Ziel gesetzt, „dass wiederverwendbare Verpackungen für Essen und Getränke von Take-away-Anbietern als Alternative zum gängigen Wegwerfgeschirr angeboten und von den Gästen regelmässig genutzt werden“, heisst es in der Mitteilung weiter. Ihr zufolge kann bereits die Nutzung einer wiederverwertbaren Verpackung einmal pro Woche den Plastikverbrauch eines Konsumenten um 1,5 Kilogramm im Jahr verringern. Mit Coop als Partner werde das Ziel eines flächendeckenden Netzwerks für die reCIRCLE-Vision „von Einweg zu Mehrweg“ noch konkreter, erläutert Jeannette Morath, Geschäftsleiterin reCIRCLE AG in der Mitteilung. hs

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